Nasse Schmerzen
Er warf sich vor ihr auf die Knie, küsste hingebungsvoll ihre Stiefelspitzen und wartete auf die ersten Befehle. Meistens hatte sie ihm gesagt, dass er sich ausziehen solle und unter der Dusche zu verschwinden habe, doch heute sollte alles anders kommen. „Zieh Dir Schuhe und Socken aus, mein Hündchen, und begebe dich auf alle vier“, sagte ihm Mistress Katrina, und als er so vor ihr kniete, beugte sich seine Göttin zu ihm herab, um ihm Halsband und Leine anzulegen. Sie erhob sich, zog kurz am Strick und er wusste, dass er ihr bei Fuß zu folgen hatte. Es ging direkt in die Kammer, wo es sich seine Domina, die er nunmehr seit Jahren verehrte, auf der Couch bequem machte, während er davor kniete, immer noch in seinem Anzug, mit Hemd und Krawatte, und auf die nächsten Befehle wartete. „Nun, zieh dich aus“, befahl sie, und etwas umständlich entledigte er sich seines Arbeitsgewandes. Nun war das Halsband sein einziges Bekleidungsstück, und ein wenig empfand er es peinlich, die Klamotten seines normalen Lebens neben sich liegen zu sehen, achtlos hingeworfen, fast schon zerknittert. Wenn das daheim nur nicht zu unangenehmen Fragen führte… Doch von seinen Gedanken der Zukunft wurde er rasch wieder in die Gegenwart geholt, mit einer schallenden Ohrfeige und stechenden Worten: „Du stinkst wie ein Schwein! Was bildest du dir ein, so bei mir zu erscheinen? Du verpestest den ganzen Raum mit deinem Geruch!“ Abrupt erhob sie sich, trat ihn zweimal mit dem Stiefel in seine Seite, und herrschte ihn an: „Mitkommen!“ Sie machte sich nicht einmal die Mühe, ihn an die Leine zu nehmen und schritt nur voran, wissend, dass ihr Sklavenstück ihr verfallen war und nachgekrochen käme. Es ging in den Nassbereich, wo Mistress Katrina ihm den Platz unter der Dusche zuwies und ihm befahl, hockend und mit weit gespreizten Beinen immer schön unter dem sehr niedrig hängenden Duschkopf zu bleiben. Achtlos warf sie ihm ein Stück Seife zu und drehte das Wasser auf, das – zu seiner Überraschung – eine angenehme lauwarme Temperatur hatte. Er begann, sich abzuseifen und sich abzuwaschen und dachte, dass Schlimmste wohl überstanden zu haben. Doch da täuschte er sich. Nachdem er den „Hauptwaschgang“ beendet hatte, durfte er sich erheben. Gekonnt fesselte ihm seine Herrin die Hände an einer Eisenstange, so, dass er gerade nur mit seinen Zehenspitzen den Boden berührte. „Stinkendes Aas, da gehört mehr dazu als nur ein bisschen Seife, um dich sauber zu kriegen“, sagte sie. Mistress Katrina drehte den Hahn auf kalt, nahm den Duschkopf in die Hand und begann, ihren Warmduscher nochmals abzuspritzen. Er musste stöhnen. Er versuchte, seine Position zu verändern, damit ihn die Strahlen nicht an den empfindlichsten Körperstellen treffen würden. Und er versuchte, sich loszureißen vom Anblick dieser bezaubernden Frau. Doch gerade diese bezaubernde Lady hatte besonders heute ihre sadistische Ader herausgekehrt. Sie band ihn los und ließ ihn vor einem herbeigeschafften Stuhl niederknien. Bevor sie sich setzte, schraubte sie den Duschkopf ab, führte den Schlauch in seinen Anus ein und drehte das Wasser ein wenig auf. Dann ließ sie sich vor ihrem Sklaven nieder und meinte: „Jetzt haben wir ein wenig Zeit, komm, leck mir meine Stiefel trocken. Und halte deinen Arsch immer schön in der Höhe! Die Zeit verging. Während sie sich mit dem Feilen ihrer Fingernägel beschäftigte, spürte er, wie sich immer mehr und mehr Wasser in seinem Inneren ansammelte. Als die Stiefel seiner Herrin vor lauter Zungenarbeit glänzten, schien Mistress Katrina zufrieden zu sein. Sie erhob sich, drehte den Hahn zu und schickte ihn sofort auf die Toilette, „damit du innen wie außen ganz sauber bist…“ Als er nach einiger Zeit wieder in die Nasszelle kam, traute er seinen Augen nicht. Da stand, mitten in der Dusche, ein Käfig, nicht größer als 1 x 1 x 1 m. Die Tür stand offen, und es benötigte keiner einladenden Bewegung von Mistress Katrina, um ihn auf alle vier in diese Zelle krabbeln zu lassen. Er hörte das Eisen, das auf Eisen schlug, das Klicken eines Metallschlosses und das dumpfe Brausen der Dusche, die sich wieder in Bewegung setzte. Eiskalt tropfe es auf ihn herab. Und er hörte die Stimme seiner Herrin. „Wenn du jetzt nochmals eine Stunde lang abgesprüht worden bist, mein Slave, verspreche ich dir: du wirst niemals mehr stinkend und ungepflegt bei mir erscheinen!“ Sie ging. Und er war allein, mit dem Tropfen des Wassers auf seiner Haut und mit seinen Gedanken, die sich zu ihren Füßen legten, wo immer sie jetzt auch sein mochte.
Sklave Michael, März 2010
Filed under: GeschichtenComments Off
« Die Kontrolle-2 | Home | Dein neues Weltbild »

Schuh und Dessous
SmartCafe

