Die Schaufensterpuppe
Wednesday, April 7th, 2010Was ist nur passiert? Mir brummt der Kopf und das letzte woran ich mich erinnern kann ist, dass ich mich für ein Fotoshooting in einem großen Fetischshop umgezogen hatte.
Nun sitze ich auf einem hohen Hocker und kann mich kaum bewegen, rund um mich ist wechselnd grellbuntes Licht. Mein Kopf ist irgendwie festgeschnallt und ich kann nur meine Augen bewegen. Schräg über mir ist ein Spiegel angebracht und was ich da sehe verschlägt mir die Sprache. Ich sitze in einem hell erleuchteten Raum, einer Auslage. Ich sehe eine Szene, wie sie sonst höchstens in einem Fetischmagazin vorkommt.
An einer Bar sitzt eine Frau komplett in schwarzem Latex gekleidet. Alles ist mit Latex umhüllt. Selbst der Kopf der Frau ist mit schwarzem Latex überzogen, das zusätzlich noch mit einem langen Halskorsett fixiert ist. Im Mund der Frau ist eine Pferdetrense, die mit Riemen am Hinterkopf befestigt ist, zu sehen.
Jetzt merke ich erst, dass die ich diese bizarre Gummifrau bin.
Ich will runter von dem unbequemen Hocker. Doch es geht nicht. Der Hocker scheint mit meinem Po verbunden zu sein. Plötzlich höre ich eine weibliche sehr erotisch klingende Stimme in meinem Ohr: „Schön das du wieder wach bist. Sicherlich hast du schon bemerkt, dass du in deiner Bewegungsfreiheit, nu ja sagen wir, etwas eingeschränkt bist. Finde dich damit ab und bleib ruhig. Du bist heute der Star in unserem Geschäft. Vielleicht hast du dir das Shooting etwas anders vorgestellt, die Bilder werden jedoch auf jeden Fall großartig. Versuche dich nicht zu wehren, es ist sinnlos. Du hast sicherlich bemerkt, dass dein Po komplett ausgefüllt ist. Der Zapfen ist fix mit dem Hocker, auf dem du sitzt, verbunden und ist stark aufgepumpt. Deine Arme stecken in langen Handschuhen mit integrierten Schienen und sind für dich nicht brauchbar. Deine Beine sind an den Hocker geschnallt.
Ich wünsche meinem geilen Gummipüppchen noch viel Spaß. Genieße es:“
Fortsetzung folgt…
von Frl. Christina, April 2010

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